Was sollen denn die anderen denken? April 10, 2009
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Hesekiel 36
21 Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hatte unter den Heidenvölkern, zu denen es gekommen ist. 22 Darum sprich zu dem Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern, zu denen ihr gekommen seid.
Was ist das denn? Dass Gott sauer ist, dass sein Volk ihm nicht gehorcht obwohl er sie mit Gutem überschüttet – das versteh ich.
Aber Gott tut es Leid, dass sein Name entehrt wird? Ich meine, was kümmert es Gott, was die andern denken? Was kümmert es ihn, was überhaupt irgend ein Mensch über ihn denkt? Er ist doch Gott!
Kapier ich nicht.
” … dass dein Glaube nicht aufhöre” Januar 31, 2009
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“Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein GLaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder” Lukas 22, 31.32
Simon Petrus wird Jesus kurze Zeit, nachdem Jesus das sagt, verleugnen. Er wird sagen, dass er nicht zu ihm gehört und ihn nicht kennt. Auch das sagt ihm Jesus in den Versen, die hiernach kommen, aber Petrus weigert sich, das zu glauben. Er wird Jesus nicht verraten, dafür ist er viel zu begeistert von Jesus und seiner Sache. Seinem Glauben geht’s gut. Er macht Erfahrungen mit seinem Meister und ist ganz nah bei ihm. . .
Ca. 30 Verse (noch im selben Kapitel) weiter :
“Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an; und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm sagte : Bevor ein Hahn heute kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging und weinte bitterlich.” Lukas 22, 61.62
Petrus fühlt sich so mieß wie noch nie. Er schämt sich. Er ist wütend auf sich selbst und auf seine Unfähigkeit und Schwachheit. Er soll ein Jünger von Jesus sein? Ein Versager ist er, nichts weiter. Selbst, wenn Jesus da raus kommen sollte, kann er ihm nie wieder unter die Augen treten. Er hat’s vergeigt. Ein für alle mal. Er ist letztendlich nicht besser als Judas über den er sich so entsetzt hat. Genauso ein Verräter ist er, Petrus.
Was wäre gewesen, wenn Jesus nicht im Vorraus für Petrus gebetet hätte, dass er nicht alles hinwirft, nach der Aktion. Hätte sich Petrus für immer zurückgezogen oder sogar an einem Baum aufgehängt wie Judas? Es kommt so, dass er später genau das macht, was Jesus ihm sagt: Andere Stärken. Er predigt zu tausenden Menschen und Gott macht ihn zu einer Säule der frühen Gemeinde.
Nichts lähmt mich mehr im Glauben als Selbstzermarterung. Unser Glaube darf nicht aufhören, wenn wir uns mal wieder als Totalversager herausstellen, sonst hält er gerade ein paar Tage. Das Wunderbare ist, dass Jesus, wenn wir “zurückkehren” so wie Petrus, uns sofort wieder annimmt und einsatzfähig macht. Nicht erst nach einer unbestimmten Zeit auf der Ersatzbank.
Jesus’ favorites Januar 28, 2009
Posted by otis in Lukas, NT.Tags: Arzt, gesund werden, Sicht auf andere
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Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören.
Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt Sünder an und ißt mit ihnen! Lukas 15,1-2
Wenn uns etwas klar ist, dann sind es wohl das: Jesus ist gerade für Leute, die mit ihrem Leben nicht klarkommen Mensch geworden. Für die, die es verbockt haben.
Wenn ich mein Denken aber mal unter die Lupe nehme, denkt da etwas in mir, dass Gott Menschen aus ordentlichen Verhältnissen schon ein wenig mehr mag. Meine “Zielgruppe’” – Leute, zu denen ich Kontakt suche – sind weniger die Schwachen, um mich herum. Man hält sich lieber zu denen, die es im Leben drauf haben. Die anzunehmen, die nicht voll integriert sind, fällt mir schwer. Aber grade an diese Menschen wendet sich Jesus. Genau die liebt er über alles. Da scheint was in meinen Bewertungsmaßstäben und in meiner Sicht auf meine Mitmenschen nicht ganz zu stimmen.
Das gleiche gilt aber dann auch für mein eigenes Leben. Wenn ich mir zu schlecht für Jesus vorkomme und deshalb auch keinen Segen von Ihm erwarte, dann habe ich vergessen, dass Er besonders Schwache zu sich ziehen will, um sie zu heilen. Es macht keinen Sinn, Leute zu heilen, die gesund sind. Wenn ich perfekt wäre, wozu bräuchte ich dann Gott? Dass ich ohne Ihn verloren bin, ist doch grad die Grundlage, warum ich angefangen habe mit Ihm zu leben. Warum meine ich manchmal, ich müsste erst perfekt sein, um zu Gott kommen zu können?
Letztendlich glaube ich eh, dass Jesus alle Menschen meint, wenn er sagt: “Die Schwachen brauchen ein Arzt, nicht die Starken”. Der Punkt ist nicht, ob wir schwach ( eigentlich nicht passend für Gott) sind, sondern ob wir uns das eingestehen. Jeder Mensch braucht Gott. Auch, wenn er Christ ist.
Januar 20, 2009
Posted by donutmeica in Uncategorized.1 comment so far
Matthäus 12, 46-50:
Während er aber noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und wollten mit ihm reden. 47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden! 48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! 50 Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter!
Über diese Stelle musste ich kürzlich beim AudioBibel hören (super Sache) nachdenken.
Bisher beschlich mich immer ein ungutes Gefühl, wenn ich diese Stelle gelesen hab. Für mich klang es so, als ob Jesus seine Mutter und seine Brüder abwerten würde. “Ich hab wichtigeres zu tun. Was wollen da meine Mutter und meine Brüder von mir?” Aber das steht überhaupt nicht da. Ich glaube was Jesus eigentlich verdeutlichen wollte, war wie er Menschen sieht, die mit ihm gehen. Dadurch, dass die Jünger mit ihm gegangen sind und den Willen Gottes getan haben, waren sie ihm so nahe wie seine eigene Familie.
Mit Jesus zu leben und das zu tun was sein Vater möchte, geht für Jesus mindestens genau so tief wie die Beziehungen innerhalb einer Familie. Interessant dabei ist: Geschwister sind immer unsere Geschwister. Unsere Mütter werden immer unsere Mütter sein. Und da ist nichts was man daran ändern könnte. Diese Beziehungen können zwar unendlich verkorkst sein, aber an der Tatsache allein lässt sich nichts ändern.
Die Jünger müssen sich großartig gefühlt haben. Jesus steht mitten in dieser Menschenmenge zeigt auf sie und sagt:
“Seht da meine Mutter und meine Brüder.”
Meine FAMILIE.
Jesus´ key essentials?! Januar 15, 2009
Posted by donutmeica in Uncategorized.1 comment so far
Mit diesem Post möchte ich wieder mehr eine Diskussion anregen, als fertige Gedanken liefern.
Mich würde interessieren was ihr über folgende Frage denkt. Jesus hat viel gepredigt. Was denkt ihr war von all dem was er erzählt hat für ihn am wichtigsten? Worüber hat er am meisten gepredigt (Muss ni. unbedingt das Gleiche sein)? Und davon ausgehend, über was glaubt ihr sollten wir als Jesus-Nachfolger heute am meisten reden? Was sollte uns am wichtigsten sein?
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht so ganz sicher, ob man Jesus` Botschaft überhaupt so “runterbrechen” kann oder sollte, aber genau deshalb interessieren mich eure Meinungen!
Gott freut sich Januar 5, 2009
Posted by MR in Uncategorized.3 comments
Wenn ich an Gott denke, dann tut er mir – ehrlich gesagt – leid. Klingt komisch, aber wenn ich darüber nachdenke, wie die Welt so ist, wie viel Leid passiert und auf welch schreckliche Art und Weise wir Menschen uns gegenseitig quälen und alles kaputt machen – wieso sollte Gott sich freuen?
Noch dazu bekommt er ja alles mit. Aus erster Hand. In jeder Perspektive. Er ist Gott.
Müsste Gott also nicht permanent weinen, ja schreien?
…, damit sie meine Freude völlig in sich haben. (Joh 17,13)
Das ist natürlich aus dem Zusammenhang gerissen, aber worum es mir geht ist der Punkt, dass Jesus von “meine Freude” spricht. Er redet davon kurz vor dem Kreuz und das auffällig oft (vgl. Joh 15,11; Joh 16,22; Joh 16,24). Und er möchte, dass diese Freude auch in uns ist.
Es ist schwierig sich zu freuen, wenn man glaubt, dass Gott sich nicht freut.
Mir wurde bewusst, dass Gott tatsächlich ein Gott der Freude ist. Er sieht nicht nur das Leid, er sieht auch all die Schönheit dieser Welt: Das Lachen eines Kindes, ein wunderschöner Sonnenuntergang, der Geruch des Regens im Frühling, ein gutes Essen, Kaffee mit Freunden und – das Loch im Garten, das ich wegen unsres blöden verstopften Abflusses gegraben hab (es sieht cool aus.) Dieser Gott der Freude ist nämlich mitten in unserem Alltag präsent. In jedem Moment der Freude, den ich empfinde, ist Gott zutiefst “anwesend”. Das ist nicht trivial, denn die Fähigkeit, uns zu freuen ist eine göttliche Eigenschaft – wir sind im Bild Gottes geschaffen! (1.Mose 1,27) Was mich freut (und ich meine damit diese reine, ehrliche Freude) freut auch Gott.
Dieser Gedanke ist vielleicht nicht so neu, aber als ich das kapiert hab, wurde mir klar, dass mein Leben sozusagen ständiger “Gottesdienst” ist. Wir haben die Wand in der Küche olivgrün gestrichen (sieht toll aus), wir freuen uns – und Gott freut sich mit – und ich fange an, Gott zu für diese Wand zu loben.
Dass Gott sich jedes Mal freut, wenn ich mich freue – das bringt Gott direkt in meinen Alltag – und da gehört Gott hin – mitten in unser Leben.
Gott freut sich!
Am Verhungern Dezember 20, 2008
Posted by otis in Lukas, NT.Tags: Jesus, Versuchungen, Wüste
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Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde vom Geist in die Wüste geführt und 40 Tage vom Teufel versucht. Und er aß nichts in jenen Tagen; und zuletzt, als sie zu Ende waren, war er hungrig. Und der Teufel sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, daß er Brot werde! Und Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes«.
Da führte der Teufel ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du nun vor mir anbetest, so soll alles dir gehören! Und Jesus antwortete ihm und sprach: Weiche von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen«.
Und er führte ihn nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich von hier hinab; denn es steht geschrieben: »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, daß sie dich behüten, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.« Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!«
Und nachdem der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeitlang.
Meine Sicht auf diesen Text war längere Zeit ungefär so: Jesus war ja Gottes Sohn. Kein Wunder, dass Er standhaft geblieben ist. Jesus schmettert dem Teufel ein paar Bibelworte entgegen und Satan muss abzischen.
Jetzt ist mir erst bewusst geworden, dass diese Veruchungen keine Lapalien für Jesus waren. Wenn es so gewesen wäre, dann hätte man nicht später schreiben können, dass Er in allem uns gleich geworden ist – auch was Versuchungen angeht (Heb 2,18). Man muss sich das vorstellen: Jesus hat großen Hunger. Die ganze Zeit hat Er nichts gegessen. Was ist also näherliegend, als Seine Kraft dafür einzusetzen, aus Steinen Brot zu machen? Der Teufel kennt unsere Situation genau und hat für jeden ein maßgeschneidertes Versuchungsprogramm. Auch für Jesus. Es ist kein strahlender Held, der 5. Mose 8,3 aus dem Ärmel schüttelt und Satan damit zeigt, dass er keine Chance hat. Ich sehe hier einen ausgehungerte Mann, der sich kaum auf den Beinen halten kann. Ihm wird eine so einfache Lösung angeboten, die zwar gegen Gottes Willen sein würde – aber gleichzeitig auch das Ende des Hungers. Höchstwahrscheinlich wird Er die Worte nicht wohlbetont und salbungsvoll, sondern leise und müde gesagt haben. Vielleicht hat Er sie auch vor Verzweiflung herausgeschrieen.
Jesus kann ” denen helfen, die versucht werden” (Heb 2,18), weil Er sehr wohl weiß, was Versuchungen sind. Er versteht uns ohne große Erklärungen, weil Er selbst in extremeren Situationen war.
Gute Nachricht?!? November 12, 2008
Posted by donutmeica in Uncategorized.Tags: Evangelium, gute Nachricht, Relevanz
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Mit diesem Beitrag möchte ich euch keine fertigen Gedanken servieren. Viel mehr hoffe ich, dass ihr durch eure Kommentare etwas Licht in die Sache bringt. In letzter Zeit bin ich ich immer wieder in Gesprächen, Büchern etc. auf die Frage gestoßen, was eigentlich das Gute am Evangelium, der “guten Nachricht” ist. Oder anders gefragt: Inwiefern ist Jesu 2000 Jahre alte Botschaft “gut” für unsere Zeit heute? Mich beschleicht manchmal das Gefühl, dass wir uns als Christen gar nicht so sicher sind, dass das Evangelium wirklich eine gute Nachricht auch für unsere Welt in 2008 ist. Ich glaube aber, dass es eigentlich sehr entscheidend ist, dass wir wirklich davon überzeugt sind, dass das Evangelium DIE gute Nachricht für unsere Welt heute ist. Was denkt ihr dazu? Bin gespannt auf eure Kommentare!
Sprüche 27,14 November 8, 2008
Posted by annuta in Uncategorized.add a comment
Wenn einer seinen Nächsten des Morgens früh mit lauter Stimme segnet, so wird ihm das für einen Fluch gerechnet.
If a man loudly blesses his neighbor early in the morning, it will be taken as a curse.
AMEN!!!
“Gebt ihr ihnen zu essen” November 8, 2008
Posted by otis in Markus, NT.Tags: Abhängigkeit, Essen, Weitergeben
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“Und er rief die Zwölf zu sich und begann, sie je zwei und zwei auszusenden, und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister…und sie gingen und verkündigten, man solle Buße tun, und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie… Und die Apostel versammelten sich bei Jesus und verkündeten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten.
Und als nun der Tag fast vergangen war, traten seine Jünger zu ihm und sagten: Dieser Ort ist einsam, und der Tag ist fast vergangen. Entlasse sie, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsumher gehen und sich Brot kaufen; denn sie haben nichts zu essen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir hingehen und für 200 Denare Brot kaufen und ihnen zu essen geben? Er aber sprach zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht hin und seht nach! Und als sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische.
Und er befahl ihnen, daß sich alle in Gruppen ins grüne Gras setzen sollten. Und sie setzten sich gruppenweise, zu hundert und zu fünfzig. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und dankte, brach die Brote und gab sie seinen Jüngern, damit sie ihnen austeilten; auch die zwei Fische teilte er unter alle. Und sie aßen alle und wurden satt. Und sie hoben zwölf Körbe voll an Brocken auf, und auch von den Fischen. “Markus 6,7;13;30; 35-43
Die Lektion, die die Jünger hier lernen, treibt mich jetzt schon ein bisschen länger um. Die Zwölf wurden von Jesus ausgeschickt und konnten nun endlich predigen und all die Wunder selbst tun, die sie vorher bei Jesus gesehen hatten! Was für eine Erfahrung! Dann kommen sie zurück und erzählen alles haarklein ihrem großem Vorbild.
Als es jetzt dazu kommt, eine Masse von 5000 Männern, die Jesus zugehört hatten, plus deren Frauen und Kindern, satt zu bekommen, sollen die Jünger das erledigen. Schwierig mit fünf Broten und zwei Fischen.
Letztendlich gaben die Jünger den Leuten auf der Wiese etwas zu essen – und zwar mehr als genug. Allerdings war das nicht mehr als das, was Jesus ihnen zum Austeilen gegeben hatte ( Vers 41).
Ich kann nur genügend weitergeben, wenn ich das wenige, was ich habe, Jesus zur Verfügung stelle. Ob das Ideen für eine Andacht sind, aufbauende Worte oder praktische Hilfe.
Manchmal bin ich so voll von eindruckvollen Erfahrungen wie die Jünger. Dann muss Jesus mir auch ab und zu sagen: “Ohne mich kannst du nichts tun”.