Einzelkämpfer? Mai 23, 2011
Posted by tanjamo in Epheserbrief, NT.Tags: Not, wahre Stärke
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“Gold prüft man im Feuer, starke Männer in der Not!” Seneca
Seit ich diesen Spruch gelesen habe, geht er mir nicht mehr aus dem Kopf! Zuerst fand ich ihn einfach nur gut, dann faszinierend und schließlich kamen mir (im Zug nach Heidelberg) tiefere Gedanken.
Wer ist überhaupt ein starker Mann und was macht ihn aus? Wie sollte er sich in einer Notsituation wirklich verhalten? Zunächst einmal ruhig bleiben, Lösungen abwägen und einsame Entscheidungen treffen? Was bei den meisten dabei immer mitschwingt, sind Versagensängste – wer kennt sie nicht!
Die Wahrheit ist: Ein starker Mann beruft sich in der Not (wie auch immer diese aussehen mag) auf Gott! Das gilt natürlich auch für Frauen, aber gerade das männliche Geschlecht neigt dazu, als Einzelkämpfer zu fungieren und sich vor allem keine Hilfe zu holen – in der Welt ein Zeichen von Schwachheit!
Wirklich? In Gottes Wort steht geschrieben:
“Schließlich werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!” Epheser 6,10
Auf unseren Schöpfer vertrauen, Sorgen, Ängste und Nöte auf IHN werfen, Hilfe zulassen - das ist die wahre Stärke, nach der Männer (und Frauen) streben sollten!
He’s still in the fire Mai 3, 2011
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Die meisten von uns kennen die Geschichte von Daniel und seinen drei Freunden am babylonischen Hof. Der König Nebukadnezar gab ihnen neue Namen, um die Bedeutung der eigentlichen Namen zu ändern. Aus Daniel zum Beispiel, was übersetzt heißt „Gott ist mein Richter“, wurde Beltschazar „Marduk* behüte sein Leben“. So hatte jeder Name seine Bedeutung und wurde vom König abgeändert. Nebukadnezar versuchte, den Gott der Israeliten auszublenden. Das versucht der Widersacher Satan noch heute. Er versucht, das Evangelium abzufälschen, damit es keine Wirkung mehr hat. Das zeigt sich zum Beispiel im Verhalten von Christen, die oft der Meinung sind, die Errettung ist Formsache oder Einhaltung von Gesetzen. Das Vertrauen auf Gott fehlt. Deswegen werden oft auch Entscheidungen auf säkularer Ebene getroffen. Sie sind aber ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Daniel und seine Freunde haben sich damals gegen die gottlosen Anweisungen des Königs entschieden. Sie haben nicht von der Tafel des Königs gegessen und sind nicht vor dem Götzenbild niedergefallen. Sie haben sich bewusst entschieden, auf Gott zu vertrauen. Als Daniels Freunde dann als Strafe für ihren Widerstand in den Feuerofen geworfen werden sollten, sagten sie Folgendes:
„Nebukadnezar, wir haben nicht nötig, dir hierauf ein Wort zu erwidern. Sei es nun, dass unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem glühenden Feuerofen befreien kann und uns von deiner Hand erretten wird, oder nicht, so sollst du wissen, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast“ (Dan.3, 17+18)
Die drei Freunde wussten nicht, ob Gott sie so rettet, wie sie es gerne wollten. Aber sie blieben Gott in dieser Prüfung treu. Auch als sie dann in den Ofen geworfen wurden blieben sie treu – und Gott hat geholfen. Der König sah auf einmal vier Personen im Feuerofen. Eine vierte Gestalt beschütze die drei Freunde. Sie kamen unversehrt aus dem Ofen heraus. Sie wurden für ihr Vertrauen belohnt und Gott wurde verherrlicht.
Was können wir uns davon mitnehmen? Zuallererst muss jeder von uns Entscheidungen treffen. Welche Entscheidung wir treffen, oder ob die Entscheidung richtig war, wissen wir oft nicht. Aber wir dürfen wissen, wenn wir zu Gott halten, hält er auch zu uns. Zweitens müssen wir ihm vertrauen. Wenn wir ihm vertrauen, wird er uns zeigen, dass er die Liebe ist und die Macht hat, alles zu verändern. Auch uns.
In einem Lied sagt ein Junge zu seiner Mutter: „ Mama, du hast gesagt, es waren vier Männer im Feuerofen und drei sind herausgekommen. Wo ist der Vierte geblieben?“ Die Mutter antwortet ihrem Kind: „ He‘s still in the fire. – Er ist immer noch im Feuer. Wenn du einmal in ein Feuer der Prüfung kommst, wird er da sein und dir helfen.“ (Walt Mills – He’s still in the Fire)
* babylonische Gottheit
Happy Little Buddah April 7, 2011
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Kürzlich habe ich beim Einkaufen einen Blick auf eine Spruchkarte geworfen, die neben der Kasse auf einem Ständer hing.Von einer Karte mit der Aufschrift “Happy Little Buddah” erwartet man natürlich nichts anderes, als einen allgemeingültigen Weisheitsspruch, ähnlich wie den, den man aus Glückskeksen kennt. Doch der Spruch blieb mir den ganzen Heimweg im Gedächtnis:
Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen, wie jeden Morgen ein Blick in den Spiegel.
Es ist wichtig, dass wir uns täglich in Erinnerung rufen, wer wir sind und was wir sind. Eigentlich haben wir in dieser Welt garnichts zu sein, geschweige denn irgend etwas zu bekommen. Wie oft bilden wir uns etwas auf unseren Erfolg und unsere Position ein, oder auf unser gutes Aussehen, auf unsere Bildung oder unsere Herkunft. Wir nehmen es als selbst verständlich an, verlieren keinen Gedanken darüber, wie es anderen geht oder woher unser Geschick kommt. Im Gegenteil, wir sind immernoch unzufrieden und wollen mehr.
In Psalm 119 schreibt David, dass es gut ist, wenn man im Leben auch mal keinen Erfolg hat oder wenn mal was nicht so läuft, wie geplant. Es hilf, sich zu besinnen, was im Leben wirklich zählt.
Es ist gut für mich, dass du mich gedemütigt hast, damit ich deine Gebote lerne.
Gott zeigt uns in unterschiedlicher Weise, dass er der Chef ist. Besonders wenn wir ihm nicht vertrauen. Manchmal auch, indem wir scheitern. Aber dann ist nichts zu Ende. Gott hat uns Aufgaben gegeben, Fähigkeiten – Begabungen – und Gesetze. Alles was wir haben kommt von Gott. Jetzt liegt es an jedem selbst, diese Sachen richtig einzusetzen. Gott hat jeden mit materiellen und geistigen Gaben ausgestattet. Er hat dich reich beschenkt. Schau dein Leben an – schau in den Spiegel! Du bist ein reich beschenktes, wertvolles Kind Gottes! Siehst du es?
Perspektivenwechsel März 30, 2011
Posted by MR in Johannes.add a comment
Wie oft fühlt man sich ungerecht behandelt oder im Vergleich zu den Mitmenschen benachteiligt? Ich denke, jeder von uns kennt diese Gefühle. Man geht davon aus, dass man den gleichen Anspruch auf Beliebtheit, Wohlstand, Gesundheit, Aussehen usw. wie die Menschen um einen herum inne hat und anhand dessen auch die Befugnis zum fällen eines Urteils hinsichtlich Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit. Aber was ist gerecht? In Römer 3, Vers 23 lesen wir, dass wir alle gesündigt haben und daher nicht die Herrlichkeit Gottes erlangen können. Als Folge dieser Sünde bleibt uns nur der Tod, so steht es weiter in Römer 6, Vers 23. Gerecht wäre daher, wenn wir alle, als Lohn unserer Sünde, den Tod erhalten würden. Wenn ein Mensch tot ist, dann ist er alleine, er hat keinerlei materiellen Besitz, er ist außer Stande auch nur die kleinste Tat zu vollbringen und er ist definitiv weder gesund noch äußerlich attraktiv! Dies wäre ein gerechter Zustand für jeden von uns und wir hätten kein Recht uns ungerecht behandelt zu fühlen! Reflektieren wir ehrlich, so müssen wir gestehen, dass wir in einigen, ja sogar allen, Gebieten unrechtmäßig besser gestellt sind. Dies bezeichnet die Bibel als Gnade. Anstatt uns über diese Gnade zu freuen, Gott zu danken und sie zu genießen, verbringen wir unsere Zeit lieber mit Beschwerden und Anklagen ihm gegenüber, indem wir meinen wir hätten einen Anspruch auf mehr Gnade oder auf das gleiche Maß an Gnade wie ein Mitmensch. Aber Gerechtigkeit bedeutet eben nicht, dass wir alle einen Anspruch auf das gleiche Maß an Gnade haben. Ich glaube wir müssen wieder zu einem gesunden Selbstbild kommen und lernen, uns über das zu freuen was wir haben und uns nicht über das zu ärgern, was wir nicht haben. Wir müssen uns für unseren ‚ungerechten‘ Zustand bedanken und nicht beschweren. Gott hat uns reich beschenkt. Ihm gebührt dafür Lob und Preis!
Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
Johannes 1, Vers 16
Autor: PS
Er lebt! Februar 22, 2011
Posted by otis in NT.Tags: Auferstehung, Rechtfertigung, Tod, Vergebung
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Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; 1. Kor 15,17
[Jesus] ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt. Röm 4,25
Jesus Christus ist von den Toten auferstanden und lebt. Seine Auferstehung gehört fest zu seinem Tod dazu. Ohne sie wäre sein Tod nichts Besonderes. Hätte Gott ihn nicht lebendig gemacht, so wäre dies eher ein Zeichen dafür, dass Jesus gerechterweise gestorben ist, weil er wie alle Menschen den Tod verdiente. Durch seine Auferstehung beweist er seine Sündlosigkeit und bekräftig den Anspruch, Gott zu sein. In der Auferstehung ist die Vergebung, die durch seinen Tod, möglich wird, perfekt gemacht worden. In ihr zeigt sich Gottes Sieg über die Sünde mit samt ihren hefstigsten Auswirkung. Wenn Jesus dem Schicksal unterlegen wäre, dem jeder Mensch durch die Sünde unterliegt, dem Tod, wie könnte er dann Macht haben, Sünden zu vergeben? Sie ist die Ursache für den Tod und die Trennug der Menschen zu Gott ist. Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, wo wäre der Beweis für die Vergebung meiner Sünden? Jesus kann viel behaupten -wenn er im Grab liegt, kann keiner etwas beweisen. Doch weil er lebt, können wir uns darauf verlassen, dass auch sein Tod wirksam war und wir Vergebung bekommen haben. Paulus schreibt im Brief an die Römer:
„Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt“ Röm 8, 34
Jesus ist auferstanden und kann sich immer wieder für uns vor Gott einsetzen. Diese ständige Eintreten ist enorm wichtig, denn nur weil wir bekehrt sind, führen wir noch lange kein sündloses Leben. So müssen wir aber immer wieder neu Vergebung für unsere Schuld bekommen, die wir auf uns laden. Jesus ist unser ständiger Vertreter vor dem Vater. Das kann er nur sein, weil er lebt.
Es gibt noch mehr da draußen Februar 19, 2011
Posted by otis in AT, NT.Tags: andere, Gott, Haus, lebendige Steine, Relevanz
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Denn ihr erwartet wohl viel, aber siehe, es wird wenig; und wenn ihr’s schon heimbringt, so blase ich’s weg. Warum das?, spricht der HERR Zebaoth. Weil “mein” Haus so wüst dasteht und ein jeder nur eilt, für “sein” Haus zu sorgen. Haggai 1,9
Lasst euch selbst aufbauen als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus, zu einer lebendigen Priesterschaft, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus. 1. Petrus 2,5
Vielleicht ist das, worum es hier geht gerade nicht dein Problem. Es kann sein, dass du denkst: Ich habe einfach keine Kraft, irgendetwas für Gott zu tun. Dann fühl dich nicht fälschlicherweise unter Druck gesetzt, wenn du weiterliest. Ich komme aber immer mehr zu der Erkenntnis, dass es in meinem Leben so aussieht wie oben ausgedrückt. Segen kommt, wenn man Segen braucht. Ich wundere mich, warum ich unzufrieden bin, warum es in meinem Glauben nicht vorwärts geht. Aber warum sollte es das auch? Was würde es mir bringen, mehr und mehr von Gott zu verstehen und mich immer wohler in der Gemeinschaft mit ihm zu fühlen, wenn es nur dabei bliebe?
Wo liegt der Sinn in meinem Christsein? Zunächst schon in meiner Beziehung zu Gott. Es geht darum, wieder in eine gesunde Beziehung zu dem zu treten, der mich genau für die Nähe zu ihm geschaffen hat. Es gibt nichts Besseres für einen Menschen. Es geht darum, dass die Trennung, die zwischen mir und diesem heiligen Gott durch die Sünde steht durch den Tod und die Auferstehung Jesu Christi weggenommen wurde. Es geht um die Ewigkeit. Aber sollte das alles sein?
Jesus sagt in Johannes 17, 18
Wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt…
Dafür brauche ich Kraft von Gott – nicht für ein Leben, dass sich um mich dreht – es gibt noch mehr da draußen. Das größte Gebot Gottes ist nach Lukas 10,27
“Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.”
Es gibt mehr auf der Erde als dein Leben. Gott möge mir die Augen und mein Denken für sich selbst und andere Menschen öffnen, sodass ich mehr sehe als nur mich. Wofür braucht jemand der den ganzen Tag verschläft Kraft? Wozu brache ich Ressourcen, Ideen und Inspiration, wenn ich nichts habe, in das ich diese Dinge investiere?
Alles Käse oder was?! Februar 8, 2011
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„Ich kenne dein Tun und weiß, dass du weder heiß noch kalt bist. Wenn du doch das eine oder andere wärst! Doch du bist lau, weder heiß noch kalt. Darum werde ich dich aus meinem Mund ausspucken. […] Mach darum Ernst und ändere deine Einstellung. Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.“
NEÜ Off.3,15-20
Es ist längst zu Routine geworden. Du gehst in den Supermarkt und kaufst Nahrungsmittel, die jeder so zum Leben braucht. Dazu gehören neben Brot, Obst und Gemüse auch Milchprodukte wie Käse. Käse ist gesund, da er neben Calcium auch die Vitamine A, B und D enthält. Wer aber mal etwas genauer auf das Herstelleretikett schaut wird sehr schnell feststellen, dass es gar keine richtigen Hinweise auf Herstellung und Zutaten des Käses gibt. Wo ist die Milch?
Die Wahrheit ist, dass der normale Gouda oder Mozzarella aus den Discountern wie Lidl, Aldi oder Rewe größtenteils gar kein richtiger Käse ist, bzw. nur ein Imitat von diesem. „Analogkäse“ oder „Kunstkäse“ wird er genannt. Hierbei wird das Milchfett, zum Teil auch das Milcheiweiß gegen andere tierische oder pflanzliche Zusatzstoffe ersetzt. Fühlt man sich da nicht betrogen? Seit vielen Jahren isst man „Käse“, der gar kein Käse ist…
Manche Christen sind genau wie diese „Käseprodukte“ aus dem Supermarkt. Äußerlich kaum von anderen Christen zu unterscheiden, leben sie ihr Leben in einer christlichen Routine. „Analogchristen“ eben. Das soziale Engagement und das berufliche Umfeld, die Freunde und die Gemeinde bilden den Rahmen für ein friedliches Dasein in der christlichen Blase. Aber was ist, wenn die Grundzutat nicht da ist? Was ist, wenn der Glaube fehlt? Ein Leben ohne Inhalt. Ein bisschen Gottesdienst hier, ein frommes Wort da, ein paar christliche Accessoires dort und keinem scheint aufzufallen, dass sich der „heiße Draht“ nach oben schon längst abgekühlt oder vielleicht nie existiert hat…
Schau in dein Herz! Betrüge dich, andere Menschen und vor allem GOTT nicht ein Leben lang mit frommem Getue und christlichem Mainstream. Lass los, was dich noch zurückhält. JESUS reicht dir heute wieder neu seine Hand und möchte dir sagen, wie wertvoll du ihm bist.
Nach dem Beten die Gewissheit Januar 31, 2011
Posted by tanjamo in 1.Johannesbrief, NT.Tags: Gebet, NT, Zuversicht
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“Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben.” 1. Johannes 5, 14+15
Genau dieser Vers fiel mir während unserer AC-Gebetsnacht ins Auge – Zufall?! Wage ich zu bezweifeln! Passend beschreibt er die Situation, in der sich jeder Betende befindet: Die Hoffnung, gehört und erhört zu werden. Dieser Vers jedoch gibt uns viel mehr: Die Gewissheit, dass es genau so ist! Vielleicht gehörst du zu den Zweiflern, die nach dem Beten (scheinbar) keine Ergebnisse sehen oder zu denen, die bereits erfahren haben, dass Gott sie hört – mir zeigen diese Worte, dass Gott auf alles eine Antwort hat und er uns alles gibt, was wir in seinen Augen brauchen. Wir als seine Kinder dürfen darauf vertrauen, dass unser Vater weiß, was das Beste für uns ist, auch wenn wir selbst es manchmal weder wissen, noch sehen.
Um es in Paulus Worten zu sagen: „…im Gebet haltet an!“ (Römer 12, 12b); ebenso dürfen wir unseren Vater bitten, dass er uns Vertrauen auf IHN und sein Wort schenkt.
Tau vom Herrn Dezember 17, 2010
Posted by otis in AT.Tags: Segen, Tau
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„Der Rest Jakobs wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau vom Herrn, wie Regenschauer auf das Kraut, der nicht auf Menschen wartet und nicht auf Menschenkinder harrt.“ Micha 5,6
Dieser Satz ist ein schönes Zeugnis über ein Volk oder einen Menschen. Tau für die anderen zu sein, Leben spenden. Ist es nicht das, wonach wir Christen uns auch sehnen? Das Mutmachende ist ja, dass Gott selbst aus Israel so einen Segen entstehen lassen kann. Einem Volk, das sich ständig gegen ihn stellte. Mir kommt es oft so vor, als könne ich das nicht; anderen Menschen zum Segen sein und ihnen Leben zeigen. Und doch möchte ich so ein Segen sein. Dieses Volk vertraut einzig und allein auf Gott. Wenn wir unser Vertrauen nicht in Menschen setzten, bedeutet das, wir setzten weder alles Vertrauen in andere, noch in uns selbst. Wir glauben nicht, dass wir unser Glück bei unseren Freunden, einflussreichen Entscheidungsträgern oder der Familie finden, aber auch nicht, dass wir selbst unser Leben im Griff haben und alles regeln können. Wir glauben nicht, dass wir selbst ein Leben nach Gottes Maßstäben leben können. Der einzige, dem wir etwas zutrauen, ist Gott. Wir glauben, dass wir vollkommen abhängig von ihm sind und dass ein Leben in dieser Abhängigkeit das Beste für uns ist. Er ist unsere Kraft und trägt uns. Dadurch wird unser Versagen nicht mehr zu etwas, was uns fertig machen muss, denn wir haben es erwartet. Aber wir glauben auch an die Kraft, die durch Gott in uns wohnt und uns verändern kann, so dass wir zum Segen werden können.
It’s all about love November 23, 2010
Posted by otis in AT, NT.add a comment
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1Christus spricht: Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.
Johannes 15,12
Wie sieht das ultimative Gebot Jesu aus? Liebe Gott und deine Mitmenschen! Super, aus den tausend Geboten ist quasi nur ein einziges übrig geblieben, dass alle umfasst. Aber ist es nicht so, dass genau dieses Gebot am schwersten zu halten ist? Ich kann mich relativ leicht beherrschen, anderen nichts böses zu TUN. Liebe ich sie deswegen gleich? Füge ich ihnen nicht nur keinen Schadewn zu, sondern behandle ich sie so, dass sie Liebe spüren? Dieses Gebot ist wohl das, was am meisten gegen unseres natürliches Verhalten steht. Oft empfänden wir es bestgimmt einfacher, wenn wir nur zusehen müssten, dass an der Oberfläche alles stimmt. Dieses Gebot geht aber darüber hinaus.
Ich merke genau an dieser scheinbaren Vereinfachung der Gebote, dass ich es allein nicht schaffe, nach Gottes Maßstäben zu leben. Dafür brauche ich heute seine Hilfe und Unterstützung. Gott hat genug Liebe, dass er sie mir in mein Herz geben will. Darauf muss ich vertrauen, allein wird das nichts