365 – 1.Samuel 25 u. 26 Juli 12, 2008
Posted by dvdp in 1.Samuel.trackback
Ich habe heute das erste mal – nachdem Markus gestern das 365 – Projekt vorgestellt hat, angefangen danach zu lesen. Unter anderem war heute dabei der Text 1. Sam 25,23 – 26,12.
David scheint sich am Anfang des Kapitels an seine Vergangenheit als Hirte zu erinnern, und bittet Nabal & Co. (seine früheren Arbeitskollegen) um etwas zu Essen und zu Trinken. Nabel, der Tor will aber nichts abgeben. Soweit zur Story.
Was mich dann wirklich überraschte ist Davids Reaktion: Er zieht los, mit 400 Mann!, bewaffnet um Nabal & Co. das fürchten zu lehren, bzw. zu töten. Der selbe David, der im Kapitel davor und danach Saul, der ihm nach dem Leben trachtet und nicht nur Essen verneint, verschont. Damit hätte ich nicht gerechnet. In Kapitel 24 und 26 begründet er diese Schonung mit „nicht selbst Hand anlegen an den Gesalbten Gottes“. Er vertarut vollkommen dem HERRN.
Hier allerdings scheint Ihm das nicht bewusst zu sein, dass auch hier Gottvertauen angesagt ist. In einem vergleichsweise „kleinen Problem“. Doch er lässt sich ja dann doch noch davon abbringen….
Kommt mir alles aus meinem Leben bekannt vor. Man will/möchte/“kann“ manche Dinge einfach nicht komplett dem Herrn überlassen. Oft übergebe ich Dinge dem Herrn im Gebet, und grüble dann doch selbst über das Problem nach und versuche alles zu lösen… Und was mir auch gerade auffällt, es sind oft kleine Dinge, die ich nicht dem Herrn überlasse. Bei großen Problemen ist mir bewusst, ich brauche Gott. Bei kleinen Dingen denke ich oft gar nicht dran.
Wie kennt Ihr das? Habt ihr auch Probleme damit?
PS: Das 365 gefällt mir gut, zumindest heute am ersten Tag:) Zwar doch recht viel Text, aber hammer gut wie das alles zusammen passt. Echt klasse gemacht!!!
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