“ … dass dein Glaube nicht aufhöre“ Januar 31, 2009
Posted by otis in Lukas.trackback
„Der Herr aber sprach: Simon, Simon! Der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein GLaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder“ Lukas 22, 31.32
Simon Petrus wird Jesus kurze Zeit, nachdem Jesus das sagt, verleugnen. Er wird sagen, dass er nicht zu ihm gehört und ihn nicht kennt. Auch das sagt ihm Jesus in den Versen, die hiernach kommen, aber Petrus weigert sich, das zu glauben. Er wird Jesus nicht verraten, dafür ist er viel zu begeistert von Jesus und seiner Sache. Seinem Glauben geht’s gut. Er macht Erfahrungen mit seinem Meister und ist ganz nah bei ihm. . .
Ca. 30 Verse (noch im selben Kapitel) weiter :
„Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an; und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm sagte : Bevor ein Hahn heute kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging und weinte bitterlich.“ Lukas 22, 61.62
Petrus fühlt sich so mieß wie noch nie. Er schämt sich. Er ist wütend auf sich selbst und auf seine Unfähigkeit und Schwachheit. Er soll ein Jünger von Jesus sein? Ein Versager ist er, nichts weiter. Selbst, wenn Jesus da raus kommen sollte, kann er ihm nie wieder unter die Augen treten. Er hat’s vergeigt. Ein für alle mal. Er ist letztendlich nicht besser als Judas über den er sich so entsetzt hat. Genauso ein Verräter ist er, Petrus.
Was wäre gewesen, wenn Jesus nicht im Vorraus für Petrus gebetet hätte, dass er nicht alles hinwirft, nach der Aktion. Hätte sich Petrus für immer zurückgezogen oder sogar an einem Baum aufgehängt wie Judas? Es kommt so, dass er später genau das macht, was Jesus ihm sagt: Andere Stärken. Er predigt zu tausenden Menschen und Gott macht ihn zu einer Säule der frühen Gemeinde.
Nichts lähmt mich mehr im Glauben als Selbstzermarterung. Unser Glaube darf nicht aufhören, wenn wir uns mal wieder als Totalversager herausstellen, sonst hält er gerade ein paar Tage. Das Wunderbare ist, dass Jesus, wenn wir „zurückkehren“ so wie Petrus, uns sofort wieder annimmt und einsatzfähig macht. Nicht erst nach einer unbestimmten Zeit auf der Ersatzbank.
…hey das war echt ermutigend…vor allem der letzte Satz „uns sofort wieder annimmt und einsatzfähig macht. Nicht erst nach einer unbestimmten Zeit auf der Ersatzbank“ …Danke otis
Hab bei xxxchurch nen Artikel gefunden, der ganz gut zu deinem letzten Abschnitt passt.
http://xxxchurch.com/blogs/teens/firstlove.html